Hzv Vertrag saarland

Nach dem Versailler Vertrag wurde die Saar zunächst von Kampfeinheiten aus dem Vereinigten Königreich und Frankreich besetzt. 1920 wurde in Großbritannien und Frankreich für das Mandat des Völkerbundes der Saar eine nominell unabhängige Besatzungsregierung gebildet, um ein Gebiet zu kontrollieren, das zum größten Teil aus der preußischen Rheinprovinz herausgeschnitten und durch zwei bayerische Bezirke (Homburg und St. Ingbert) ergänzt wurde, die aus der Pfalz abgetreten wurden. Dies wurde durch ein 15-jähriges Mandat des Völkerbundes sanktioniert, das bis 1935 Truppen des Völkerbundes aus Italien, Schweden und dem Vereinigten Königreich an der Saar stationierte. Die Saar-Kohleindustrie, die damals dominierende Industrie in der Region, wurde verstaatlicht und direkt von Frankreich verwaltet, um die Zerstörung französischer Bergwerke durch die zurückziehenden Deutschen 1918 zu entschädign. Am 13. Januar 1935, einer Volksabstimmung, die am Ende der 15-jährigen Amtszeit in dem Gebiet abgehalten wurde, stimmten 90,7 % der Wähler für eine Rückkehr nach Deutschland und 0,4 % für die Vereinigung mit Frankreich. Sonstiges (8,9%) die dritte Option einer fortgesetzten britisch-französischen Besatzungsregierung. Nach politischer Agitation und Manövern von Bundeskanzler Adolf Hitler für die Wiedervereinigung des Saarlandes mit dem Deutschen Reich (Rückgliederung des Saarlandes) wurde es 1935 wieder inkrafttritt. Das Gebiet wurde nicht zwischen der preußischen Rheinprovinz und der bayerischen Pfalz aufgeteilt, sondern mit dieser als Gau von Saarpfalz vereinigt. 1942 wurde es in Westmark (Westliche Grenze) des Reiches umbenannt.

Diese Umbenennung beabsichtigte die territoriale Erweiterung um Teile des deutsch besetzten französischen Lothringens, die jedoch nicht zustande kamen. Die Hüttenknappschaftliche Zusatzversicherung (HZV) ist eine zusätzliche Rentenversicherung auf öffentlich-rechtlicher Grundlage für Arbeitnehmer in den Betrieben der Saarhütten und anderer Unternehmen der eisenerzeugenden, -verarbeitenden und -weiterverarbeitenden Industrie im Saarland. Sie blickt auf eine lange Tradition mit unterschiedlicher rechtlicher Ausgestaltung und organisatorischer Zuordnung zurück. Mit Wirkung vom 20. Juli 1946 wurden 109 Gemeinden der preußischen Rheinprovinz innerhalb der französischen Zone in das Saar-Protektorat aufgenommen. Am 18. Dezember 1946 wurden Zollkontrollen zwischen der Saar und dem von den Alliierten besetzten Deutschland eingeführt.

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