Sonderurlaub umzug tarifvertrag chemie

Kündigungsfristen sind gesetzlich festgelegt. Die gesetzliche Mindestdauer beträgt vier Wochen und wird jedes Mal um einen Monat erhöht, wenn der Arbeitnehmer sein 5., 8., 10., 12. und 15. Jahr der Arbeit für denselben Arbeitgeber abgeschlossen hat. Der Höchstanspruch beträgt sieben Monate, nachdem der Arbeitnehmer 20 Dienstjahre absolviert hat. Bei der Berechnung seines Kündigungsanspruchs werden jedoch Dienstjahre bis zum 25. Lebensjahr des Arbeitnehmers nicht berücksichtigt. Tarifverträge können längere oder kürzere Kündigungsfristen vorsehen, während in einzelarbeitsverhältnissen nur längere Kündigungsfristen festgelegt werden dürfen. Ab dem 1. Mai 2000 ist dies schriftlich zu erfolgen, damit die Rechtskraft wirksam wird.

Der Erziehungsurlaub für Kinder unterliegt dem Gesetz über die Zahlung des Erziehungsgeldes für Kinder und des Erziehungsurlaubs. Der Anspruch auf einen solchen Urlaub kann sowohl von weiblichen als auch von männlichen Arbeitnehmern geltend gemacht werden, ist aber unzulässig, solange das Berufsverbot nach dem Mutterschutzgesetz gilt. Während des Erziehungsurlaubs werden die im Arbeitsvertrag vorgesehenen gegenseitigen Pflichten ausgesetzt (Urteil des Bundesarbeitsgerichts). Dieser Urlaub wird ohne Bezahlung gewährt und endet, wenn das Kind 4 Jahre alt wird (S. 15). Eine weitere wesentliche Aufgabe des Betriebsrats und des Arbeitgebers ist die Überwachung der Gleichbehandlung aller Arbeitnehmer im Betrieb. Dazu gehört auch das Diskriminierungsverbot für die Betriebsratsmitglieder, die darüber hinaus durch besondere Bestimmungen vor Entlassungen geschützt sind. Im Allgemeinen ist Arbeitszeit definiert als die Zeit vom Anfang bis zum Ende der Arbeit ohne Pausen (Sek.

2 Abs. 2 Para1 WTA und 4 Abs. 1 (YWPA). Die gesetzliche Arbeitszeit beträgt 8 Stunden pro Tag, mit Ausnahme von Sonn- und Feiertagen, die normalerweise als Ruhezeit vorgesehen sind (Abschnitte 3 und 9 WTA). Die gesetzliche Wochenarbeitszeit beträgt somit 48 Stunden, wird aber in vielen Fällen durch Tarifverträge auf 38,5 bis 35 Stunden reduziert. 1999 betrug die durchschnittliche vereinbarte Arbeitswoche 37,4 Stunden in Westdeutschland und 39,2 Stunden in Ostdeutschland (Quelle: Bundesarbeitsministerium ). Die tägliche Arbeitszeit von 8 Stunden darf nicht überschritten werden, wenn es sich um werdende und stillende Mütter handelt (S. 8 MPA). Gleiches gilt für Arbeitnehmer oder Auszubildende unter 18 Jahren (Art. 8 YWPA). Außerdem gilt ein Arbeitsverbot für junge Arbeitnehmer am Samstag (S.

16 YWPA). Die Tarifverhandlungen sind durch das Tarifvertragsgesetz geregelt, das jedoch keine bestimmte Struktur der Tarifverhandlungen vorschreibt. Während der Schwangerschaft und bis 4 Monate nach der Geburt ist die Mitarbeiterin zusätzlich vor einer Kündigung mit oder ohne Vorankündigung geschützt (Art. 9 MPA). Derselbe absolute Schutz gilt für die Dauer des Kinderbetreuungsurlaubs (Gesetz über die Zahlung des Erziehungsgeldes für Kinder und Erziehungsurlaub). Während eines Zeitraums von 6 Wochen vor der Geburt des Kindes bis 8 Wochen nach der Geburt dürfen die schwangere und stillende Mutter nicht vom Arbeitgeber besetzt werden. Bei früh- oder mehrgeburt dauert dieses Verbot bis 12 Wochen nach der Geburt. Während dieser Zeit des Mutterschaftsurlaubs wird der Arbeitnehmerin Mutterschaftsgeld aus einer gesetzlichen Krankenkasse und einem Zuschlag vom Arbeitgeber gezahlt. Ein Arbeitsverbot kann sogar noch früher als 6 Wochen vor der Geburt gelten.

Wenn ein Arzt bescheinigt, dass die schwangere Arbeitnehmerin ganz oder teilweise aufhören muss zu arbeiten, um ein Risiko für sich selbst oder das Leben oder die Gesundheit des ungeborenen Kindes zu vermeiden, muss der Arbeitgeber sie teilweise oder sogar vollständig von der Arbeit befreien. Sie erhält dann einen Mutterschaftslohn, der dem bisherigen Durchschnittsverdienst entspricht. Das Arbeitsrecht wird von den Arbeitsgerichten ausgelegt. Einige Dinge, insbesondere die Streikregulierung, werden teilweise oder sogar ganz der Rechtsprechung überlassen. Die meisten Tarifverträge werden auf Branchen- oder Branchenebene ausgehandelt. Am 19. März 2001 wurde der weltgrößte Branchenverband, die Deutsche Gewerkschaft Ver.di, gegründet. Sie vereinet drei Millionen Mitglieder und ist eine Fusion von fünf Gewerkschaften: der Deutschen Gewerkschaft für Angestellte (DAG), der Deutschen Post- und Telekommunikationsgewerkschaft für öffentliche Dienstleistungen (DPG), der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV), der Gewerkschaft öffentlicher Dienstleistungen, Verkehr und Verkehr (ÖTV) und der Industriegewerkschaft für Medien, Druck und Papier, Journalismus und Kunst (IGMedien).

Posted in Uncategorized.